Wach- und Interventionsdienst
Die Anlage meldet, die Leitstelle nimmt entgegen, der Interventionsdienst fährt hin. Das ist der Teil, der aus einem Alarm eine Handlung macht. Ohne ihn läuft die Sirene und niemand kommt, jedenfalls nicht schnell.
Wie es wirkt
- Aufschaltung
- Die Anlage meldet nicht dir, sondern rund um die Uhr einer Leitstelle. Die prüft die Meldung, oft mit Videoverifikation, und entscheidet.
- Intervention
- Eine Streife fährt zum Objekt, sichert nach vereinbartem Maßnahmenplan und verständigt Polizei und Eigentümer.
- Revierdienst
- Mehrere Kontrollgänge je Schicht statt Dauerposten. Für Privathäuser meist die einzige bezahlbare Form von Präsenz.
Was es kostet
Spannen für typische Objekte im deutschen Markt. Ein Angebot außerhalb dieses Rahmens ist nicht falsch, sollte aber begründet sein.
Typische Kosten
Einrichtung der Aufschaltung, einmalig150 bis 600 €
Aufschaltung je Monat20 bis 60 €
Sicherheitsdienst je Stunde, netto18 bis 58 €
Interventionsfahrtje Einsatz, nach Vertrag
Was den Preis bestimmt
- Umfang der Aufschaltung: reine Meldungsannahme oder Verifikation mit Video.
- Reaktionszeit und Anfahrtsweg: Lage schlägt hier den Leistungsumfang.
- Zahl der vereinbarten Einsätze und wer den Fehlalarm zahlt.
- Dauerposten gegen Revierdienst: der Verzicht auf ständige Präsenz spart den größten Teil.
Wer das baut
Sicherheitsdienste mit eigener Notruf- und Serviceleitstelle. Der Errichter der Anlage hat in der Regel eine Leitstelle als Partner, seltener eine eigene.