Videoüberwachung
Kameras verhindern selten etwas, aber sie erzeugen Bilder. Für die Aufklärung ist das viel wert, für die Abschreckung wenig, solange die Kamera nicht sichtbar hängt. Der schwierige Teil ist nicht die Technik, sondern der Rahmen: du darfst dein Grundstück filmen, sonst nichts.
Wie es wirkt
- Auflösung
- Ab etwa 4 Megapixel sind Gesichter auf fünf bis acht Meter erkennbar. Darunter hast du eine Bewegung im Bild, aber keine Person.
- Speicherung
- Rekorder im Haus oder Cloud-Abo. Der Rekorder kostet einmal, die Cloud jeden Monat.
- Rechtlicher Rahmen
- Eigenes Grundstück und eigene Wohnung ja. Gehweg, Nachbargrundstück und Gemeinschaftsflächen nein. Hinweisschild anbringen, Aufnahmen zeitnah löschen, üblich sind 72 Stunden.
Was es kostet
Spannen für typische Objekte im deutschen Markt. Ein Angebot außerhalb dieses Rahmens ist nicht falsch, sollte aber begründet sein.
Typische Kosten
Anlage Einfamilienhaus, montiert1.800 bis 3.000 €
Größere Anlagen mit mehr Kamerasbis etwa 4.800 €
Einzelne Außenkamera40 bis 300 €
Montage je Kamera50 bis 80 €
Cloud-Speicher je Kamera und Monat3 bis 15 €
Was den Preis bestimmt
- Zahl der Kameras und die Frage, ob jede einzeln verkabelt werden muss.
- Auflösung und Nachtsicht: Infrarot reicht für Schwarzweiß, Farbe bei Nacht kostet mehr Licht und mehr Geld.
- Rekorder gegen Cloud: einmalige Anschaffung gegen dauerhaftes Abo.
- Verkabelung im Bestand, vor allem wenn Wände oder Außenputz aufgemacht werden müssen.
Wer das baut
Dieselben Errichter- und Elektrobetriebe wie bei der Alarmanlage, dazu reine Kamera-Anbieter und Smart-Home-Systeme mit Abo-Speicher.